ALASKA: Drittes (nach Abu Dhabi) Dreier-Treffen in Genf/CH 2026-0217/18 [notes 2026-0225]

In der letzten Woche fand das nunmehr Dritte Treffen von Delegationen Russlands, der USA sowie der Ukraine statt, nach zwei Treffen in Abu Dhabi diesmal in Genf/CH, also im Herzen (West-) Europas.
Der erste Tag sei sehr intensiv verlaufen, meinten alle Seiten. Sechs Stunden lang seien in Arbeitsgruppen politische (territoriale), militärische (Sicherheits-) + wirtschaftliche (US - RL) Fragen behandelt worden. Drei #Formate standen zur Verfügung: USA - RL, USA -Ukra - RL, RL - Ukraine. Die Verhandlungen seien "schwer, aber sachlich gewesen", resümierte der Russische Verhandlungsführer Medinsky, persönlicher Beauftragter seines Präsidenten. Kein Widerspruch von irgendeiner Seite.
Der zweite Verhandlungstag endete sichtbar abrupt nach zwei Stunden. Die Russischen Delegierten sollen sich aber vor ihrem Rückflug nochmal mit dem Ukrainischen Verhandlungsführer F. Umerov (Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats) für eineinhalb Stunden getroffen haben. Da trinkt man nicht nur Tee + verspeist Scones. Es wurde später kolportiert, die Ukrainische Verhandlungsdelegation sei gespalten.
Was war passiert? Um das zu verstehen, vergegenwärtigen wir uns 
a) die den Verhandlungen vorangegangene Absprache 
    zwischen den #Führungen beider Großmächte:
    - Die Russische Seite formulierte öffentlich als
    #Verhandlungsmandat ihrer Delegation die in #Alaska
    vereinbarte #Normalisierung der bilateralen Beziehungen
    zwischen Russland und den USA, worunter naturgemäß die
    militärische und wirtschaftliche Sicherheit auf Augenhöhe zu
    verstehen ist (Stellv. Außenminister Ryabkov: "Wir können nicht
    anders!").
    - Die offizielle Reaktion der Amerikanischen Seite war mehr als
    eindeutig: Das #Haupthindernis (einer Friedens-Einigung
    zwischen Russland und den USA) sei Ukraines Präsident
    Zelensky (POTUS).
b) Zeitgleich hatte ganz offensichtlich der #TiefeStaat der USA
    seine #AgentsProvocateurs in Stellung gebracht: ehemalige
    NATO-Generäle (Hodges) + -Diplomaten (Volkerts) wiederholten
    die Geschichte von "Russland auf tönernen Füßen" (kurz vor
    Zusammenbruch, Wirtschaftskrise, "Auszehrung", "Abnutzung";
    #WirKönnenDenKriegGegen RusslandNochGewinnen!; Ukraine 
    habe 200 qkm "zurückerobert", täglich vierstellige Zahl an
    "Russen eliminiert"; Putin sei "von der Bildfläche verschwunden",
     wie vorher bereits Lavrov); die Europäer "üben die Verteidigung
     gegen Russland im Baltikum" (dabei waren sie doch zusammen
     mit den Amerikanern erst vor Kurzem schon mal aus dem
     kleinen Afghanistan Hals über Kopf geflüchtet).
c) Zelenskys scheint von einer gewissen Panik❗ergriffen zu
    sein: Seine scharfe Reaktion auf die Politik von POTOS
    wird man man Potomac nicht wirklich goutieren. Wenn der
    Schwanz dem Hund nicht mehr folgt, droht dem Schwanz die
    Resezierung. Zudem bemühte er sich, Interna der
    Verhandlungen preiszugeben, z. B. über vermeintliche Russisch-
    Amerikanische Verhandlungen über ein "neues Abkommen (US-
    geführter) NATO - RL" zu Sicherheitsfragen in der Ukraine, ohne
    Beteiligung der Ukra + Westeuropas (!). Offen stellte er sich
    dieser Tage gegen den US-Präsidenten, immer noch seinen
    militär-politischen Auftraggeber: "Präsidenten kommen und
    gehen." [Nach einem heutigen Telefonat zwischen POTUS und
    Zelensky❗ wurde die für morgen in Genf geplante 4. Dreier-
    Runde auf Anfang März verschoben, obwohl ein Zweier-Treffen
    USA - RUSSLAND zu Wirtschaftsfragen morgen ebendort
    (parallel zu USA - IRAN) stattfinden soll.]
d) Zugleich melden Ex-Verteidigungsminister W. Zaluzhny aus
    seiner (nach London abgeschoben) Botschafterposition mit
    einer Fundamentalkritik an der Kriegsführung seines
    Präsidenten sowie K. Budanov (Leiter des Präsidialamtes) ihre
    Ansprüche auf das höchste Amt bei evtl. Wahlen an.

FAZIT der Verhandlungen in Genf:
1. Die Götterdämmerung von Zelensky hat begonnen. Zalushny
    und Budanov handeln wohl nicht ohne Anleitung der
    Puppenspieler in D.C. und London, um zu retten, was zu retten
    ist (man hat ja Erfahrungen aus der Zeit vor dem Ende des II.
    Weltkriegs). Zugleich wirkt Budanovs Vorgänger A.
    Jermak, kürzlich wegen Korruption "geschasst", aus dem
    Hintergrund weiter für den Präsidenten und die Fortsetzung des
    Krieges.
2. Der Regime-Change in Kiev nach dem Maidan steht also bevor.
    Die Frage bleibt, inwieweit die künftige Führung einer Neutralität
    folgen wird, kann bzw. darf. 
3. Der Ausgang hängt davon ab, ob der #tiefeStaat in den USA
    erkennt, dass Russland als Großmacht militärisch nicht zu
    besiegen ist. 
4. Diese Gemengelage wird bis zur Entscheidung noch einige
    Eskalationen mit sich bringen. Bisher zeichnen sich bereits 
    folgende ab:
    - Die Company lässt Zelensky eskalieren und die Westeuropäer
      weiter in diesen unsäglichen Krieg hineinziehen (Dabei sind sie
      erst vor Kurzem im Kondensstreif der USA aus dem kleinen 
      Afghanistan Hals über Kopf geflohen, wo sie "am Hindukusch
      unsre Freiheit und Demokratie verteidigt" hatten.).
    - POTUS sieht Ausweichmöglichkeiten in Lateinamerika
      (Venezuela, Mexiko, KUBA) und dem Nahen Osten,
      insbesondere IRAN sowie Libanon + Gaza (obwohl die USA
      gerade ihre Truppen aus Syrien und Irak abgezogen hatten).
      Gerade die Eskalationen um Kuba (Ölblockade, die Russland zu
      durchbrechen sucht (s. auch heutiger See-Inzident mit Opfern
      auf Kub. + US-Seite❗) und Iran (milit. Aufrüstung der USA vom
      Mittelmeer bis Hormus❗) belasten die Normalisierung der
      Beziehungen zwischen beiden Großmächten sehr
      erheblich, denn sie sind deren indirekter Bestandteil! 
    - Neuerliche Eskalationsstufe: Vorbereitungen Großbritanniens
      und Frankreichs der Übergabe lokaler A-Waffen an die
      Ukraine‼️, was die Lage "grundsätzlich verändern" würde, wie
      Putin, Medvedyev, Lavrov, Karaganov, Zakharova unisono
      gewarnt haben.
5. Die Europäer haben durch ihr Nichterkennen der Ursachen
    dieses Krieges ihren alten Revanchismus reaktiviert und bleiben
    aus jeglichen Entwicklungen ausgeschlossen.

KERNFRAGE einer Friedenslösung bleibt der militärische Rückzug der USA aus der Ukraine‼️. Alles andere scheint verhandelbar. Die Forderungen Russlands liegen seit 2014 auf dem Tisch. 
Der Schlüssel liegt in der Hand Washingtons (POTUS wiederholt: "Nur ich kann den Krieg in/um die Ukraine beenden.") 
So lange die ZielOrientierung der Maidan-Armee (einschließlich Starlink) durch die Army + deren Oberkomandierenden, nicht eingestellt und ein belastbares Konzept der Nichtwiederaufrüstung der Ukraine vorgelegt wird, hat POTUS den #Schlüssel nicht benutzt oder nicht wirklich allein in der Hand.

Wie bereits im 2. Weltkrieg ist es für die USA wieder ein steiniger Weg zu begreifen, dass der einzige Weg, für sich zu retten, was zu retten ist, nur in einem neuen #Ausgleich mit Russland besteht. Ein #KalterKrieg ist v.a. für die Betroffenen (auch in WestEuropa) immer noch besser als ein #HeißerFrieden. 

[Mittwoch, 2026-0225] 

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